Warnung · Madeira · Gastronomie
Der Aufruf SIEED – Energieeffizienz 2030 (M2030-2026-21) ist bis zum 10. September 2026, 17:00 Uhr geöffnet. Er bezuschusst 50% der förderfähigen Ausgaben für KMU bei Ausrüstung, die den Energieverbrauch senkt. Er gilt auch für Cafés und Restaurants.
📍 Madeira · Portugal — Förderung für Cafés und Restaurants (Gastronomie / HoReCa). Regionalprogramm der RAM, nicht zu verwechseln mit Förderungen anderer Regionen.
Bewerbungen vom 17. Juli bis 10. September 2026, bis 17:00 Uhr. Feste Frist, Einreichung über den Balcão dos Fundos.
50% der förderfähigen Ausgaben für KMU bei Vorhaben außerhalb von Gebäuden (ACIF-CCIM), bis zu 300.000 € pro Projekt — 450.000 € im Tourismussektor (Text des Aufrufs). Bei Maßnahmen am Gebäude selbst beträgt der Basissatz 30%, zuzüglich 20 Prozentpunkte für Kleinst- und Kleinunternehmen (10 Punkte für mittlere) und weitere 15 Punkte (KMU), wenn sich die Energieeffizienz des Gebäudes um mindestens 40% an Primärenergie verbessert — das Maximum der Skala liegt bei 65%.
Kleinst-, kleine, mittlere und große Unternehmen aus jedem förderfähigen Tätigkeitssektor, mit ordentlicher Buchführung. Die Gastronomie fällt darunter. Mittelausstattung des Aufrufs: 11,6 Millionen Euro — 10 Millionen aus dem FEDER und 1,6 Millionen aus dem Regionalhaushalt (Madeira 2030).
Investitionen, die den Energieverbrauch und die Emissionen senken:
Schwerpunkt = Energieeffizienz und Dekarbonisierung. Die Digitalisierung (Kassensysteme, Online-Bestellungen) gehört NICHT hierher — dafür gibt es ein eigenes Programm. Aber wichtige Unterscheidung: Software, Lizenzen und Sensoren für Energiemonitoring und -management sind im SIEED förderfähig — nicht förderfähig sind Kassensysteme und Vorbestellung.
Siehe die goldene Regel unten. Daran scheitert die Förderung am häufigsten.
Goldene Regel: Kaufen Sie die Ausrüstung nicht und unterschreiben Sie keine Verträge, bevor Sie den Antrag eingereicht haben. Was vor der Einreichung gekauft wird, ist nicht mehr förderfähig. Die Frist läuft am 10. September ab — planen Sie also jetzt, aber reichen Sie ein, bevor Sie investieren.
1. Listen Sie die zu kaufende Ausrüstung auf (Kühlung, Klimatisierung, Beleuchtung, Küche). 2. Fordern Sie bei den Lieferanten Proformas an (keine Rechnungen). 3. Stellen Sie die Unternehmensunterlagen zusammen (geregelter Status, KMU-Zertifikat). 4. Reichen Sie über den Balcão dos Fundos ein, bevor Sie kaufen. Ein unabhängiger Berater kann den Antrag führen; die Förderung deckt die Investition ab, die Begleitung wird separat abgerechnet.
Anträge zum Aufruf M2030-2026-21 (SIEED – Energieeffizienz 2030) laufen vom 17. Juli bis 10. September 2026, bis 17:00 Uhr. Es ist eine feste Frist, eingereicht über das Balcão dos Fundos.
Außerhalb von Gebäuden 50% der förderfähigen Kosten für KMU. Bei Maßnahmen am Gebäude selbst beträgt der Basissatz 30%, zuzüglich 20 Prozentpunkte für Kleinst- und Kleinunternehmen (10 Punkte für mittlere) und weitere 15 Punkte (KMU), wenn sich die Energieeffizienz des Gebäudes um mindestens 40% an Primärenergie verbessert — das Maximum der Skala liegt bei 65%. Obergrenze 300.000€ pro Projekt, 450.000€ im Tourismus, bei einem förderfähigen Mindestbetrag von 50.000€.
Der Aufruf legt den 10. September 2026, 17:00 Uhr fest. Planen Sie mit einer festen Frist und rechnen Sie nicht mit einer Verlängerung.
Ja, wenn Sie in Kühlung, Klimatisierung oder Beleuchtung investieren wollen. 50% Zuschuss auf die förderfähigen Ausgaben verändert die Rechnung der Investition. Aber Achtung Mindestbetrag: die förderfähigen Ausgaben des Projekts müssen mindestens 50.000€ betragen — ein einzelner Austausch erreicht das selten, ein Maßnahmenpaket schon. Die Obergrenze (300k/450k) ist eine Decke, kein Mindestbetrag.
Das fällt nicht unter SIEED (dabei geht es um Energie). Für die Digitalisierung gibt es eine eigene Förderung im Rahmen von Portugal 2030 / Madeira 2030 — siehe den allgemeinen Förderleitfaden.
Im Text des Aufrufs M2030-2026-21 und auf dem Portal madeira.portugal2030.pt / IDE. Diese Warnung verweist auf die Primärquelle.
Investitionen, die Energieverbrauch und Emissionen senken: effiziente Kälte- und Klimatechnik, LED-Beleuchtung, verbrauchsarme Küchengeräte, erneuerbare Energien. Dazu zählen auch Software, Lizenzen und Sensoren für Energiemonitoring und -management. Nicht dazu zählen Kassensysteme und Vorbestellung — diese kommerzielle Digitalisierung hat ein eigenes Programm.
Die Ausstattung kaufen, bevor der Antrag eingereicht ist. Ausgaben vor der Einreichung sind nicht mehr förderfähig. Erst beantragen, dann kaufen.
Kurze Beratung: was kaufen, welche Unterlagen und Einreichen vor Fristende.